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Pflegeverständnis

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Unser Pflegeverständnis für Sie zum Download

 

Leitsätze auf Basis des kbo-Leitbilds

Wir gehen auf die persönlichen und vielfältigen Lebenssituationen der Menschen ein, indem wir die Lebensqualität und Selbstpflege erhalten und fördern. Wir unterstützen den ­Patienten in seiner Alltagsbewältigung und in seinem Krankheitserleben (die Reaktion auf Krankheit, Krise oder Abhängigkeit).

Wir begegnen allen Menschen mit Achtung, Wohlwollen und Anerkennung, d. h. wir wahren im Rahmen unserer Möglichkeiten die Individualität und Würde unserer Patienten.

Wir handeln verantwortungsvoll, arbeiten offen, glaubwürdig und verlässlich zusammen und gehen konstruktiv mit unseren Fehlern um, d. h. wir pflegen einen aufmerksamen und bewussten Umgang miteinander. Wir sind für unsere eigenen pflegerischen Tätigkeiten je nach Qualifikation verantwortlich.

Wir lernen voneinander und miteinander, um uns stetig zu verbessern, d. h. wir reflektieren unser eigenes Handeln und entwickeln unser Pflegeverständnis und unser Wissen immer weiter.

 

Prozessorientierung

Eine eigenverantwortliche individuelle Pflege im Rahmen des Pflegeprozesses inklusive Pflegediagnosen nach der POP®-Klassifikation (POP = Praxisorientierte Pflegediagnostik, Harald Stefan et al.).

Für die Umsetzung des Pflegeprozesses stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung, z. B. pflegediagnosenorientierter Anamnesebogen, Dokumentationsformulare, Übergaben usw.

Weiterentwicklung der pflegerischen Prozesse durch effektive Arbeitsgruppen und Projekte.

Weiterentwicklung der Pflegepraxis und des Berufsbildes der Pflege im kbo-Inn-Salzach-Klinikum zur Reflexion der eigenen Profession und Umgebung.

Orientierung des Pflegeprozesses am multiprofessionellen Behandlungsziel.

Effektive Kommunikation der Pflege miteinander und Kooperation mit anderen Berufsgruppen.

 

Wissenschaft

Einbindung aktueller pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse und gegebenenfalls Beteiligung an Forschungsarbeiten.

Orientierung der Pflegequalität u. a. an den im kbo-Inn-Salzach-Klinikum eingeführten nationalen Expertenstandards.

Beteiligung an statistischen Erfassungen: u. a. Aggressionen, Freiheitsbeschränkende Maßnahmen, Sturzereignisse, Dekubitus-Vorkommen.

 

Konzeptorientierung

Hausinterne Pflegestandards (Struktur- und Prozessstandards) in den Bereichen: Allgemeine Pflege (AP) – Spezielle Pflege (SP) – Psychiatrische und neurologische Pflege (PP) – Medizintechnische Pflege (MP).

Rahmenkonzepte für pflegetherapeutische Angebote, z. B. Morgen- / Abendrunde, Kognitives Training Pflege.

Definition und Bestimmung des Pflegesystems in Abhängigkeit von den Strukturen der einzelnen Einheiten (Fachbereich, Station, Tagesklinik), z. B. Bezugspflegesystem, Bereichspflege. Konkretisierung des Pflegeverständnisses mit Hilfe von Stationskonzepten in der entsprechenden Einheit.

Reaktion in Krisen oder bei besonderen Ereignissen mit entsprechenden Konzepten, z. B. durch Deeskalationsmanagement, Krisenersthilfe.

 

Fachliche Kompetenz

Kompetenz und Fachwissen der Pflegefachkräfte (Ausbildung, Qualifikation).

Untergliederung der pflegerischen Tätigkeit in einen eigenverantwortlichen (z. B. der Pflegeprozess), einen mitverantwortlichen (z. B. Assistenz bei der Diagnostik) und einen interdisziplinären Bereich (z. B. interdisziplinäre Teambesprechungen).

Wissenstransfer aus inner- und außerbetrieblichen Fort- und Weiterbildungen. Weiterentwicklung durch besondere Qualifizierungen, z. B. Fachpflege, Hygienemanagement, Leitung von pflegerischen Gruppen, Praxisanleitung, Wundmanagement.

Qualität sichernde und verbessernde Maßnahmen im Sinne des Qualitätsmanagements.

 

Patienten- / Ressourcenorientierung

Orientierung des Pflegekonzeptes (Harald Stefan et al.) an den Selbstpflegeerfordernissen nach Dorothea E. Orem (amerikanische Pflegetheoretikerin). Das Ziel ist eine Steigerung der Selbstpflegekompetenz. Verwendung der Modifizierten Jones-Klassifikation zur Feststellung des Pflegebedarfs.

Einbeziehung des sozialen Umfeldes und der Kenntnisse über die Lebenswelt des Patienten in die pflegerische Planung. Ebenso Integration der Partner unseres Klinikums in die Versorgung (z. B. einweisende und weiterführende Einrichtungen).

Problem- und ressourcenorientierter Ansatz der Pflegedokumentation zur Beschreibung des Pflegebedarfs (Richtlinien zur Dokumentation).

Bestimmung des Pflegebedarfs des Patienten anhand seines Selbstpflegedefizits unter Beachtung seiner körperlich-funktionellen, psychischen und sozialen Ressourcen.

 

Effektivität / Effizienz

Pflegerisches Handeln unter effektivem und verantwortungsbewusstem Einsatz der vorgegebenen Mittel und Ressourcen (Personal, Material, Energie usw.). Gestaltung und Orientierung der Prozesse an der Unternehmensphilosophie bzw. dessen Strukturen.

 

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